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Quer durch Ötztaler, Stubaier und Zillertaler Alpen

Mögen die Hütten bekannt gewesen sein, einige Wege dazwischen hatte ich bis dato noch nicht beschritten. Sowohl die Mittertaler- wie die Niederreichscharte (2729 m), die Hochreichscharte (2917 m) waren Neuland, die Überquerung des Zwieselbachjochs (2865 m) zur Winnebachseehütte, ebenfalls der Aufsteig von Vals über einen schönen Steig zur Geraer Hütte (2324 m), das Tuxer Joch (2360 m) und ab Junsee weiter auf einer Variante des Zentralpenweges Richtung Lizumer Hütte, von dort über Torjoch, Nederjoch und Geiseljoch als abwechslungsreicherer Weg statt des üblichen Hüttenverbindungsweges zur Weidener Hütte. Der Aufstieg zum Rastkogel (2762 m) in Wolken und ein langer Abgang über Schneefelder Richtung Rastkogelhütte (2124 m), die im Nebel verschwunden war. Die letzte Etappe zur Kellerjochhütte (2237 m) war feucht und bis in die späten Nachmittagsstunden ein spannendes Warten, ob sich die Wolken heben würden und dann in den letzten beiden Stunden vor Sonnenuntergang erlebten wir den atemberaubenden 360°-Blick mit wolkenreichen, lichtdurchflutenden Bildern. Dies war der spektaluläre Höhepunkt einer begegnungsreichen und eindrücklichen 15-tägigen Hüttenwanderung.