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Verwallgruppe, Silvretta, Montafon

Bei sonnigem Wetter in St. Anton am Arlberg Richtung Darmstädter Hütte gestartet und am nächsten Morgen über den Rest des Küchlferners Richtung Friedrichshafener Hütte den Ludgwig-Dürr-Weg gegangen. Am Morgen war das steiler werdene Schneefeld in den oberen Lagen vereist und Steigeisen wurden erforderlich. Der Rest des Weges verlief über weite Schneefelder und war ziemlich anstrengend. Am nächsten Morgen Abstieg nach Galtür (neue Regenjacke kaufen, da ich bei den Ausrutschern und Stürzen auf den Schneefeldern wohl meine am Rucksack schlechtbefestigte, heiß geliebte, Haglöfs-Regenjacke samt Strickmütze verloren hatte).

Von der Jamtalhütte über die Getschnerscharte (2839 m) Richtung Wiesbadener Hütte, entlang des Silvrettasees durch das Klostertal zur Saarbrückener Hütte und später zur Tübinger Hütte über des Plattenjoch (2728 m) und den verschneiten Plattengletscher. Abstieg nach Gargellen und über mehrere Pässe zur Tilisunahütte. Steinbockfamilie beobachtet. Die Lindauer Hütte als Übernachtungsquartier übersprungen und am Schweizer Tor vorbei zur Douglasshütte. Frühmorgens Richtung Schesaplana (2965 m), wegen Nebel auf den Gipfel verzichtet und  einen Weg über den aperen Brandnergletscher zur gegenüberliegenden Mannheimer Hütte (2679 m) gesucht. Kaum dort angekommen, bricht ein schweres Gewitter aus, Stromausfall und am anderen Morgen Bilderbuchwetter; Abstieg über einen steilen Steig nach Brand, Bus nach Bludenz und Heimfahrt.