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Winter in der 2. Julihälfte

Start an der Olympia-Standbahn in der Axamer Lizum und die wohlbekannte Strecke durch die Stubaier Alpen, Abstieg von der Winnebachseehütte ins Tal, Wechsel vom Ötztal ins Pitztal. Auf der Riffelseehütte Jaap, Maraike u. Hendrik sowie Remko aus Den Haag kennengelernt und gemeinsam den Offenbacher Höhenweg über den Wurmtaler Kopf (3228 m) bei instabiler Wetterlage Richtung Taschachhaus gegangen. Die Überquerung des Eisbettes unterhalb des Wurmtaler Kopfes mit Grödeln war deren erster Eiskontakt in den Alpen. Alles gut gemacht! Am Taschachhaus war Hochbetrieb und am nächsten Morgen gemeinsamer Aufbruch zum Ölgrubenjoch (3044 m) und Abstieg zum Gepatschhaus. Verbrachten einen sonnigen Nachmittag und einen interessanten Abend mit einem australischen Wanderer, der zum Taschachhaus zog.

Am Gepatschhaus trennten sich unsere Wege und ich bin alleine über das Riffljoch (3149 m) und über den großen Gletscherrest des Hüttekarferners zum Hohenzollernhaus abgestiegen. Von dort nach Pfunds und mit dem Bus nach Samnaun.

Von Ravaisch (Italien) aus durch die Mondlandschaften des Skigebiets Samnaun/Ischgl bei zunehmend sinkender Temperatur und starkem Regen, der in der Nacht in Schnee überging, zur Heidelberer Hütte. Dort am nächsten Tag in eine Winterlandschaft ohne Wege und Markierungen, zum Kronenjoch per GPS durchgetastet und zur Jamtalhütte abgestiegen. Nette Abendunterhaltung mit einem ehemaligen französischen Balletttänzer und seiner Tochter (schwedisches Außenministerium) über Michel Foucault usw.

Abstieg nach Galtür, super Café im Zentrum, Bus nach Landeck und ab nach Hause.